Thursday, November 7, 2013

Wir fuhren auf eine kleine Anhöhe in einem dichten Wald, oben angekommen sah ich, verborgen von dem Rauch, zwischen den Trümmern aus Stahl und Beton ein Glühen, ein orange-rotes Glühen. So hell, so unheimlich, dass ich nichts anderes tun konnte, als hineinzustarren, obwohl es mich blendete. Es stellte mir die Nackenhaare auf, ich war bedeckt von kaltem Schweiß. Das ist das Herz der Hölle, dachte ich mir. Irgendwo dort sitzt der Teufel und grinst und wartet. Er zählt unsere Seelen. Er zählt jede einzelne. Er will sie alle. Er kann warten. Er hat Zeit. (Die Lieder, das Töten)