Thursday, June 17, 2010

Nichts ...

ist für mich typischer für unsere Spaß-, Alles-billig!-, und Wegwerfgesellschaft als Plastik, von den unzähligen, zumeist völlig sinnlosen Plastiktüten, die täglich an den Kassen nachgeschmissen werden, bis zum PAK-belasteten Kinderspielzeug, das bis heute nicht verboten ist, was bei vielen Experten schon seit Jahren Kopfschütteln auslöst. (Ja, ein Autoreifen hat z.T. strengere Auflagen, was Giftstoffe betrifft, als Kinderspielzeug.) Aber der Gesetzgeber, der die Menschen immer vor etwas schützen will, der tut das meist nur dann, wenn es zu seinem Vorteil ist. Wenn die Industrielobby dahintersteckt, dann geht man gerne und schnell auf die Knie. Auch die Lebensmittelampel wurde jetzt von Lobbyisten erfolgreich verhindert, nur bei Anti-Terrorgesetzen sind die Damen und Herren da oben schnell aktiv. Dass Kleinkinder zum Teil nach einer halben Stunde Spielzeit mit einem Plastikding einer Belastung ausgesetzt sind, die 1000 Zigaretten entsprechen, dass Kleinkinder Spielzeug verwenden, das verkauft werden darf, obwohl es auf einer Warnliste der EU steht und so gefährlich ist, dass es sofort auf den Sondermüll gehört - das ist ein Skandal, na klar, aber es geschieht seit Jahren nichts, Wissenschaftler reden gegen eine Wand.

Ein kleiner Lichtblick, was Inhaltsstoffe anbelangt: http://www.codecheck.info/ - dort kann man den Namen von Produkten eingeben, um dann eine Analyse der Inhaltsstoffe zu bekommen. Gute Idee. Erweitern, bitteschön.


http://www.focus.de/gesundheit/ticker/koeln-gesundheitsschaedigende-pak-in-vielen-produkten_aid_386144.html

(man beachte das Datum des Focus-Berichtes)

http://www.bfr.bund.de/cm/216/polyzyklische_aromatische_kohlenwasserstoffe_pak_in_spielzeug.pdf

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