Sunday, February 7, 2010

Pressestimmen - "Weine nicht" und "Bataillon d'Amour"

Ausgewählte Stimmen zu No llores, mi querida – Weine nicht, mein Schatz:

„Ein ungewöhnliches Buch, ein ungewöhnlicher Autor, ein ungewöhnlich drastischer und direkter Erzählton ... Der Untertitel, "Ein Skinhead-Roman" verspricht, was die folgenden 240 Seiten einlösen. Schlägereien und Sex, Alkohol und Fußball, derbe Sprüche, Rotz und Wasser, Böse Onkelz und verlorene Cousinen. Und vor allem eines: Gewalt. Und Rico immer mittendrin. Ganz unmittelbar führt der Autor in eine Szene ein, über die viel geredet wird, aber wenig Wissen und noch weniger Verständnis herrscht - im Alltag wie in der Jugendliteratur. Skinheads, das sind doch diese rechten Schläger, so lautet das gängige Vorurteil …

Rico jedenfalls hält sich raus aus politischen Diskussionen, vor allem, nachdem er die dunkelhäutige Studentin Lena kennengelernt hat. Nicht gerade der rechte Umgang für eine Glatze, andersherum auch nicht, wenn Rico in der Mensa auftaucht und ihrem Professor Schläge androht. Noch viel intensiver als diese Liebesgeschichte ist die Art und Weise, wie André Pilz in das Selbstverständnis Ricos eintaucht, seine Welt skizziert und beschreibt und darin auch die Rolle der Gewalt deutlich macht ... Sympathien gewinnt Rico beim Leser nicht. Eine Spur Verständnis aber schon. Denn in seine Gedanken entpuppt er sich als Moralist, als Kämpfer für eine sehr eigenwillige Form der Gerechtigkeit, die ihm als Skinhead selten widerfährt. Eben weil er ein Skinhead ist.“

Deutschlandfunk


„(Der Roman ist) … ungemein kraftvoll, vermag starke Emotionen zu wecken.“

ORF Kultur nach sechs


„… ein Roman, der die diffusen Gefühlswelten eines solchen Jugendlichen sehr gut schildert.“
ZDF-Ratgeber


„… ein nicht einfaches Buch in einer harten und derben Sprache flüssig und gekonnt geschrieben.“
Die Neue


"Nichts für schwache Nerven!"

Frankfurter Neue Presse


"Ich kann das Buch extremst empfehlen, es hat mich mit seiner Wucht und Ehrlichkeit sehr beeindruckt und wie auch die weitere Beschäftigung damit auf der Bühne sehr zum Nachdenken angeregt. Welche Werte hat man, woran glaubt man und warum, was wagt man in seinem Leben, was zählt und was ist nur Schein. Was ist krass und was ist Bekennen und natürlich was ist Liebe, worin alles mündet."

Schauspieler Marek Harloff über „No llores, mi querida – Weine nicht, mein Schatz“


„Dass nun der großartige Skin-Roman No llores, mi querida – Weine nicht, mein Schatz von André Pilz zu einer Bühnenfassung überhöht wird, dürfte manchem Skin zu denken geben.“

Die Welt, zur Premiere von „Weine nicht“ am Deutschen Theater Berlin


"Ich war drei, vier Mal davor, das Buch in den Mülleimer zu schmeißen. Dieses Gefühl, was das ausgelöst hat, fand ich sehr spannend. Und wir schaffen das da teilweise in den Vorstellungen, dieses Gefühl, das ich hatte beim ersten Lesen, auch auf die Bühne zu transportieren. Und wenn so was klappt, dann hat so ein Übersetzungsvorgang von Text zu Theater auf eine gute Art und Weise stattgefunden."

Deutschlandradio, Theaterregisseur Robert Borgmann über „Weine nicht“


Ausgewählte Stimmen zu Bataillon'd Amour – Eine Geschichte von Liebe und Gewalt:

"Bataillon d'Amour beschönigt nichts, lässt nichts offen und ist daher sehr nah an der beklemmenden Wirklichkeit. Es schildert die erschreckende Geschichte einer Kolumbianerin, die in Deutschland zur Prostitution gezwungen wird. Beileibe nichts für schwache Nerven, aber für Leser, die realistische Lektüre zum Lesen suchen, sicher eine gute Wahl."

Empfohlen von der Stiftung Lesen und amnesty international im Rahmen der Kampagne "Wissen gegen Willkür“


"Maribel ist eine junge Kolumbianerin, die raus will aus ihrem Slum. Dafür, und um ihrer kranken Mutter einen Wunderheiler zu finanzieren, tut sie beinahe alles. Aber Liebe in Zeiten von Internet-Chats kann eine Menge von Missverständnissen auslösen und so landet Maribel schließlich als Zwangsprostituierte in Deutschland. Die Geschichte wird so packend, so schonungslos mitreißend erzählt, dass ich den Roman einfach nicht mehr weglegen konnte. Maribel ist Opfer und doch keines, sie hat Lebenswitz – und gerade dieser vermittelte Lebens- und Überlebenswitz ist es, der das Buch für mich zu einem der besten deutschsprachigen Romane der letzten Jahre macht. Verrückt, dass der Roman in einem derart kleinen Verlag erschienen ist – mit der entsprechenden Werbung wäre es sicher auf allen Bestseller-Listen."

Krimi-Autorin Eva Rossmann auf www.diestadtspionin.at


„Ich habe den Roman in zwei Tagen gelesen, dafür sogar die Arbeit und meine Katze vernachlässigt. Weil Bataillon d’Amour so spannend ist. Und leicht zu lesen ist ... Trotz des flüssigen Stils ist es alles andere als ein leichtes Buch. Phasenweise ist es ein Höllentrip. Eine Reise ans Ende der Nacht. „Ich schreibe keine Wohlfühlliteratur“, sagt André Pilz.“

www.riverside-magazin.de


Bataillon d‘Amour erzählt die Geschichte eines Mädchens aus Kolumbien, das – blind vor Liebe – in einen Abgrund aus Mädchenhandel, Vergewaltigung und Zwangsprostitution stürzt. Da sind Bordellkunden, die sich in ihrer ganzen Niedertracht an der Hoffnungslosen bedienen… Gewalt und Terror, der Alltag der betroffenen Frauen und betrogenen Mädchen. Ein ungeschminkter Blick auf die dunkelsten Seiten unsrer Gesellschaft.“

simskultur.net

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