Thursday, November 26, 2009

"Hört nicht ihr Gerede, glaubt nicht ihre Lügen!"

Und wieder einmal - was für ein Deja-Vu! - stellt sich heraus, dass Politiker vertuschen wollten, dass sie gelogen haben, weil ansonsten möglicherweise ihre feinen Posten in Gefahr geraten wären. Bis hinauf zur Kanzlerin ist versucht worden, den Luftschlag in Afghanistan gegen zwei Tanklastwagen, die festgefahren waren, ein Luftschlag, der vielen Zivilisten das Leben gekostet hat, herunterzuspielen. Anstatt die Verantwortlichen zu feuern, sie vor ein Gericht zu stellen und abzusichern, dass so eine "Panne" nie wieder vorkommen kann, wird in altbewährter deutscher Nibelungentreue zusammengehalten. Bis - erstaunlicherweise - ausgerechnet die BILD-Zeitung aufdeckt, dass ja offenbar alles doch etwas anders war, als man den Menschen in Deutschland einreden wollte. Und siehe da, schon rollt der erste Kopf. www.stern.de, www.spiegel.de, www.bild.de

Keinem deutschen Soldaten, der in Afghanistan Dienst tut, ist geholfen, wenn katastophale und tödliche Fehler seiner Kameraden oder Vorgesetzten vertuscht werden. Die deutsche Regierung wollte unbedingt die saubere Weste behalten, aber nun ist das Blut darauf erst recht nicht zu übersehen.

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