Monday, December 17, 2007

Unsympathisches Buch

Man hat ja meinem Debütroman schon viele Prädikate verliehen, amüsiert hat mich allerdings, dass das Buch „unsympathisch“ sein soll:


„Wahrscheinlich zeigt ein unsympathisches Buch wie André Pilz’ No llores, mi querida – Weine nicht, mein Schatz (Archiv der Jugendkulturen Verlag 2005), das in der Skin-Macho-Szene spielt, viel deutlicher, was Rollenverständnis bedeutet, als ein realistischer Roman von Beate Dölling (z.B. Schutzfaktor 18, Gulliver 2006) oder Marjaleena Lembcke (Liebeslinien, Nagel & Kimche 2006), in denen die Protagonistinnen ein nachvollziehbares Leben mit Beziehungs- und Freundschaftskrisen führen.“

Christian Holzmann in: Klatsch, Klischee und echte Kurven, Anmerkungen zu Gender und Lesesozialisation, S.106

http://www.uni-klu.ac.at/ide/ide3-07Holzmann.pdf

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