Sunday, November 4, 2007

Murderer on the run

Ich habe zwei Menschen getötet. In meinem Traum heute Nacht. Warum? Ich habe keine Ahnung. Wen? Auch das weiß ich nicht. Der Traum startete mit der Gewissheit, zwei Menschen erstochen zu haben. Ich hatte nur das Ziel, die Tatwaffe, ein Taschenmesser, loszuwerden. Woimmer ich hinging, verfolgten mich Polizisten in Uniform und in Zivil. Nur in der Kirche glaubte ich mich unbewacht. Ich stellte mich in die erste Bank und hoffte, der Gottesdienst würde niemals enden. Ich hatte kein schlechtes Gewissen, wusste ich doch nicht, wer die Opfer waren und warum ich es getan hatte. Ich kämpfte nur um mein Überleben. „Wir kriegen dich“, flüsterte eine Stimme in mein Ohr, während der Pfarrer seine langweilige Predigt hielt. „Irgendwann kriegen wir dich!“ Ich entkam schließlich meinen Bewachern und flüchtete in die Berge. Da war eine Felsspalte, 100e von Meter tief. Ich hätte das Messer loswerden können, aber ich wusste, es hatte keinen Sinn. Früher oder später würden sie mich doch bekommen. Also sprang ich selber.

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