Monday, May 28, 2007

It's a sick world

Fotos: www.orf.at
Zwar ist „Bataillon d’Amour“ bereits seit zwei Monaten auf dem Markt, trotzdem sammle ich immer noch Berichte, Artíkel und Reportagen zum Thema Zwangsprostitution. Und immer, wenn man denkt, der traurige Höhepunkt sei erreicht, gibt es neue Horrorgeschichten. Wie pervers diese Menschenhändlerbanden vorgehen, beweist wieder einmal ein Polizeibericht aus Wien, wo neun türkische Staatsbürger im Alter von 32 bis 43 Jahren festgenommen worden sind: „Die Verdächtigen sollen junge Frauen aus der Slowakei, Ungarn und Bulgarien unter falschen Versprechungen nach Wien gebracht haben, damit sie hier als Prostituierte arbeiteten.“ (18.05.2007,
www.orf.at) In einem Verlies unter einer Toilette fand die Polizei bei der Razzia auch eine an eine Kette gefesselte Puppe mit einem blutigen Messer in der Hand. Die Polizei nimmt an, dass die Puppe, die die Beamten selbst erst für eine Leiche gehalten hatten, die Mädchen einschüchtern hätte sollen. Manchmal ist die Wirklichkeit schlimmer und ekelhafter als jeder Horrorfilm.

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